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Beweis 2 – GBC gibt zu, nicht zu wissen auf welche Weise die Gurus autorisiert wurden.

Im Srimad Bhagavatam schreibt Srila Prabhupada:

„Man soll von einem echten spirituellen Meister, der der Schülernachfolge angehört und der von seinem vorangegangenen spirituellen Meister autorisiert worden ist, die Einweihung empfangen. Dies nennt man diksa-vidhana.
(Srimad Bhagavatam, 4.8.54, Erläuterung)

Was nun folgt sind nur einige der vielen verschiedenen Geschichten die der GBC und seine Anhänger hinsichtlich der Frage wann und wie die unterschiedlichen Guru Systeme autorisiert wurde, verbreitet haben:

 

WANN wurden die Guru-Betrüger autorisiert, Gurus zu werden?

  1. 28. Mai 1977

„Das vorliegende Dokument wird zeigen, dass Srila Prabhupada am 28. Mai 1977 seine Schüler beauftragt hat einweihende spirituelle Meister zu werden.“
(Schüler meines Schülers, S. 2, Badrinarayana Das, Umapati Swami  et al., 1997)

  1. 7. Juli 1977

„Am 7. Juli gab Srila Prabhupada eine Auflistung mit denen die er „auserwählt“ hatte. Der Vorgang war bereits klar. Erst in seinem Namen, dann als regulärer Guru“
(Die Parampara weiterführen, Sivarama Swami, S. 20, 1994)

  1. 8. Juli 1977

„Bei der Ernennung vom 8. Juli – die einzige von der es Aufnahmen gibt – handelt es sich um die Ernennung von ritviks … Die meisten Devotees, die die Abschrift der Unterhaltung analysiert haben, sind sich einig, dass die Schlussfolgerung, Prabhupada habe erwartet, dass diejenigen die während seiner Anwesenheit als ritviks fungierten, nach seinem Verscheiden gemäß seiner Führung diksa-Gurus werden würden, angemessen erscheint.“
(„Unter meiner Führung“: Reflektionen zum Guru in der ISKCON, Ravindra Svarupa Das, 1985)

  1. 9. Juli 1977

„Der Brief vom 9. Juli war daher nicht, wie vom Autor fälschlicherweise angegeben, die „letzte Anweisung“ und „eine Richtlinie in Bezug auf das Einweihungsverfahren in der ISKCON“. Der Brief war lediglich eine vorläufige Anordnung, in der die dort erwähnten Personen befugt wurden, bereits in seiner Gegenwart als Gurus tätig zu werden, ohne dabei gegen die Etikette zu verstoßen.“
(Prabhupadas Anweisung, Anhang 3, GBC 1998)

 

WIE wurden die Guru-Betrüger autorisiert, Gurus zu werden?

  1. Direkt von Srila Prabhupada

„Srila Prabhupada sagt hier zur gesamten Führungsriege der Bewegung für Krishna Bewusstsein (der GBC, Sannyasis und Präsidenten, die in Mayapur versammelt waren) dass er von ihnen erwartet, acaryas (Gurus) zu werden, die ihre eigenen Schüler einweihen… Es ist also vollkommen klar, dass Prabhupada in der gesamten Lecture vom 6. April 1975 von acaryas spricht, die Schüler einweihen.“
(Die Phantom-Anweisung, Drutakarama Das, 1998)

„An dem Tag an dem Srila Prabhupada Bhakti Caru Swami sannyasa verliehen hat, hat er ihm gesagt,  „jetzt wo du sannyasi bist, kannst du auch einweihen. Doch die Etikette besagt, dass man keine Einweihungen gibt, so lange der spirituellen Meister lebt.““
(Gurus und Einweihungen in der ISKCON, GBC, 1995)

  1. Durch den GBC

„Srila Prabhupada wollte, dass der GBC entscheidet wer einweihen würde.“
(Bhakti Caru Swami Brief, 24. September 1993, New Mayapur, Frankreich)

„Dein diksa-Guru gibt dir diksa weil die Institution der ISKCON entschieden hat, dass er diksa geben soll.“
(Bhakti Caru Swami, Text PAMHO6829041, Montag 19. Mai 2003)

 

WER wurde autorisiert Guru zu werden?

  1. 11 Devotees wurden als Gurus autorisiert

„Srila Prabhupada nannte 11 Devotees, die diksa geben sollten“ (als einweihende Gurus)
(Sivarama Swami, Siksa außerhalb der ISKCON?, Seite 28, Lal Publishing, 2002)*
*„Fast unmittelbar nach Srila Prabhupadas Verscheiden, sind die Devotees die er ernannt hatte um diksa zu geben heruntergefallen. (Von den elf, die er genannt hatte, sind nur 4 nicht heruntergefallen).“

  1. Niemand wurde autorisiert Guru zu werden

„Srila Prabhupada wollte niemanden zu seinem Nachfolger oder seinen Nachfolgern ernennen.“
(Bhakti Caru Swami Brief, 24. September 1993, New Mayapur, Frankreich)

 

War die Autorisierung eindeutig?

  1. Sie war vollkommen eindeutig

„Srila Prabhupada machte es völlig eindeutig, dass sie nach seinem Verscheiden einweihen würden“
(Bhakti Caru Swami Brief, 24. September 1993, New Mayapur, Frankreich)

„Aber es gab niemals Zweifel darüber, dass  Srila Prabhupada seine Anhänger eindeutig dazu anwies die parampara als reguläre Gurus weiterzuführen.“
(Ritvik Katechismus: Fragen und Antworten zum Thema Ritvik, GBC, 1998)

  1. Sie war überhaupt nicht eindeutig

„Srila Prabhupadas Aussagen zu diesem Thema scheinen ein wenig unbestimmt, was für Srila Prabhupada sehr untypisch ist“
(Bhakti Caru Swami Brief, 24. September 1993, New Mayapur, Frankreich)

„Ich muss auch zugeben, dass Srila Prabhupada nichts wirklich eindeutiges darüber gesagt, wie das Einweihungssystem in der ISKCON nach seinem Verscheiden von diesem Planeten sein soll.“
(Bhakti Caru Swami, 3. Tag, LA Seminar, „Fragen und Antworten“, Veröffentlicht am 11. Juni 2000)

 

Schlussfolgerung

Anhand der obigen Aussagen können wir deutlich erkennen, dass die obersten Führer der ISKCON noch nie im Stande waren, auch nur eine einzige klare Aussage zu machen, wann, wie und wer autorisiert wurde Guru zu werden. Sie können noch nicht einmal eindeutig sagen, ob die Autorisierung eindeutig war! Es kann nicht verschiedene Versionen der Wahrheit geben.  Definitionsgemäß kann es nur eine Wahrheit geben. Diese wird auf konsequente Weise in der Schrift „Die letzte Anweisung“ vorgelegt, sowie immer wieder auf den Seiten des BTP vermittelt. Sie lautet:

„Srila Prabhupada allein sollte der diksa (einweihende) Guru sein, so lange ISKCON besteht. Diese Forderung wird von der letzten schriftlichen Anweisung in Bezug auf Einweihungen die an alle ISKCON GBC-Mitglieder und Tempelpräsidenten verschickt wurde, sowie durch Srila Prabhupadas Testament unterstützt.“

Simpel. Eine Tatsache. Eine Wahrheit. Ein Guru. Eine vereinte und glorreiche ISKCON.
Allein die Tatsache, dass die Guru-Betrüger so viele verschiedene und widersprüchliche Geschichten fabrizieren mussten, um ihr System zu unterstützen, ist einer der überzeugendsten Belege dafür, dass wir es hier mit einem Betrug zu tun haben. Wie bei jedem anderen komplexen Betrug, bei dem mehr als ein Täter involviert ist, haben diese Schwierigkeiten, ihre Version der Geschichte untereinander abzusprechen. Gemäß der natürlichen Neigung der bedingten Seele Fehler zu begehen, entstehen so Abweichungen in der Geschichte. Wenn Srila Prabhupada tatsächlich jemanden autorisierte ihn als diksa-Guru der ISKCON abzulösen, warum kann der GBC dann nicht ein für allemal erklären, wann, wie und wer autorisiert wurde? Warum können sie dies schon seit 30 Jahren nicht? Ganz einfach, weil derartige Gurus nie ernannt wurden!
Dies ist also der Beweis dafür, dass derartige Gurus niemals autorisiert wurden. Würde eine wahre Geschichte bezüglich solch einer Autorisierung existieren, wäre der GBC in der Lage diese eine wahre Geschichte zu präsentieren. Dass er dies nicht getan hat und auch nicht kann, bedeutet, dass keine Autorisierung stattgefunden hat.